Willkommen bei bornTOBIalive, was erwartet dich?
- schoenherrtobi
- 8. Aug. 2025
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 27. Okt. 2025
Lass dich inspirieren, deine Gesundheit einmal aus einem ganz anderen, nämlich ganzheitlichen Blickwinkel, zu betrachten. Erfahre mehr über dein Körpergefühl, Ernährung, Bewegung, Stress oder warum alles so sehr einander bedingt.
Warum habe ich das Gefühl, die Schulmedizin hilft uns nicht?
Klingt erstmal sehr provokant und stimmt natürlich so auch gar nicht. Ich halte die Schulmedizin für ausgesprochen wertvoll und unerlässlich. Wer möchte bitte nach einem Unfall, Sturz oder neurologischen / internistischen Ereignis wie Schlaganfall oder Herzinfarkt, auf die sofortige Intervention eines entsprechenden Facharztes verzichten? Ich denke niemand.
Wir als Menschheit, können sehr stolz auf all die schlauen und mutigen Forscher der Geschichte sein, ohne die wir unsere moderne Medizin in der jetzigen Form nicht hätten. Also hier einmal einen fetten Daumen nach oben, für die Schulmedizin.
ABER, und darum mein ganzheitlicher Ansatz...
Chronische Krankheiten
Verlassen wir einmal die Ebene der akuten Notfälle und steigen ein, in die Ebene der chronischen Erkrankungen. Was fällt in diese Kategorie?
Nun, hier kann man folgende Einteilungen machen, die nicht vollständig ist, aber dir etwas verdeutlichen soll:
Herz-Kreislauf Erkrankungen: Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Herzinsuffiziens
Atemwegserkrankungen: Asthma, COPD
Stoffwechselerkrankungen: Diabetes mellitus
Muskel-Skelett Erkrankungen: Rheumatoide, Arthritis, Arthrose
Neurologische Erkrankungen: Multiple Sklerose, Parkinson
Psychische Erkrankungen: Depression, Angststörungen
Krebserkrankungen: Verschiedene Arten von Krebs können chronisch sein / werden
Puh, das ist mal eine Liste, und sie ist, wie gesagt, bei weitem nicht vollständig. Was verdeutlicht sie uns aber? Die meisten, gefühlt alle Krankheiten die wir haben, dein Nachbar oder dein Freund, dein Mann oder Ehefrau hat, all diese Krankheiten fallen in diese Liste.
Und eines muss ich hier mal deutlich sagen. Über 80% aller Todesfälle in Deutschland pro Jahr, fallen in diesen Bereich! Das bedeutet im Umkehrschluss, dass alle Verkehrstoten, heimische Unfälle, tragische Selbstmorde, Infektionskrankheiten wie auch COVID19 und Tötungsdelikte zusammen, keine 20% der Gesamttoten in Deutschland pro Jahr ausmachen. Es lohnt sich also, genau diesen Bereich der chronischen Krankheiten sich einmal anzusehen und hier anzusetzen, um die Menschen bei ihrer persönlichen, individuellen Gesundheit zu unterstützen.
Hilft uns hier die Schulmedizin? Nun ja, auf dem ersten Blick schon.
Ein Beispiel gefällig?
Lasst uns mal ein Erkrankungsbild aus der Liste nehmen, und betrachten, wie wir schulmedizinisch damit behandelt werden.
Das hier von mir verwendete Beispiel ist eine wahre Geschichte. So geschehen im Frühjahr 2025 der Name ist geändert.
Hypertonie/Hypertonus (Bluthochdruck)
Ich nehme etwas, worunter leider sehr sehr viele Menschen leiden, zumindest in den sogenannten "westlichen Ländern". Der Bluthochdruck oder Hypertonus. Man müsste sich eher fragen, welcher Mensch über 70 muss kein Blutdruck-senkendes Medikament nehmen?
Unser gedanklicher Patient ist 21 Jahre alt, also noch sehr jung, männlich, ist 1,78m groß und wiegt 108kg. Also nichts besonders Auffälliges, nennen wir ihn Pascal.
Pascal geht, wegen kürzlich öfters auftretenden Kopfschmerzen, zu seinem Hausarzt, wo ein Hypertonus diagnostiziert wird. Was wird passieren? Was würdest du jetzt von deinem Hausarzt erwarten?
S3-Leitlinien
Grundsätzlich gibt es die sogenannten S3-Leitlinien. Was ist das?
Nun, eine S3-Leitlinie ist die höchste Stufe einer medizinischen Leitlinie nach dem AWMF-Regelwerk. Sie zeichnet sich durch eine systematische Entwicklung, transparente Erstellung und eine hohe Evidenzbasis aus. S3-Leitlinien basieren auf einer umfassenden Recherche und Bewertung wissenschaftlicher Erkenntnisse und stellen eine strukturierte Handlungsempfehlung für die klinische Praxis dar. Es gibt sie für eine Vielzahl von Erkrankungen.
Die NVL-Hypertonie (NationaleVersorgungsLeitlinie) ist 119 Seiten stark und beim Lesen würde man denken, passt schon. Es wird u.a. auch eine nichtmedikamentöse Therapie beschrieben und natürlich auch eine medikamentöse, also prima. Über die Haltung zur Ernährung und andere Sichtweisen kann man unterschiedlicher Meinung sein, bin zumindest ich, aber das ist nicht das heutige Thema.
Ich möchte hier also festhalten, JA, die Schulmedizin weiß, was die ursächlichen Faktoren sind, die evidenzbasiert zu Hypertonus führen.
Doch an dieser Stelle kommt das ganze Gesundheitssystem etwas vom Kurs ab.
Bei Pascal werden erstmal mehrere Parameter gemessen. Der BMI wird erhoben, ein großes Blutbild wird gemacht, Vitalwerte bestimmt und ein 12-Kanal EKG geschrieben. Und dann, in einem kurzen, vielleicht fünf-minütigen Gespräch mit seinem Hausarzt, erklärt ihm dieser, dass er sich mehr bewegen soll, auf eine ausgewogene Ernährung achten müsse und nun ein Medikament verschrieben bekommt, welches den Blutdruck erstmal in den Normbereich bringen soll.
Damit wird Pascal nach Hause geschickt, nächster Kontrolltermin in 3 Monaten.
Was glaubst du, ist seit dem passiert?
Genau, Pascal hat eine Woche lang Diät gemacht, war zweimal joggen. Gefrustet von den selbst auferlegten Einschränkungen gibt er auf und nimmt seit dem brav sein Medikament.
Traurig aber wahr.
Und diese Geschichte, der Fall von Pascal, ist keine Ausnahme. So, oder so ähnlich, passiert es täglich in tausendfacher Weise in deutschlands Arztpraxen, bei ganz vielen chronischen Krankheiten. Das Resultat ist: Wir werden seitens der Schulmedizin mit teuren und mit teils starken Nebenwirkungen behafteten Medikamenten gefüttert, die zwar das Symptom behandeln, aber der Ursache der Erkrankung nicht weiter auf die Spur gehen. Die evidenzbasierten Ursachen, die ebenfalls der S3-Leitlinie zu entnehmen sind, werden leider nicht weiter thematisiert.
Wie würde ich Pascal behandeln?
Pascal wurde mittlerweile tatsächlich von mir betreut und hier möchte ich dir meine Vorgehensweise beschreiben.
Zunächst haben wir ein Anamnesegespräch gehalten, welches ca. zwei Stunden ging. Wir haben gesprochen über seine Ernährung, seine Hobby´s, die Bewegung. Woran hat er Freude im Leben, was macht ihm gar keine Spaß? Was sind seine persönlichen Ziele? Wie geht es ihm psychisch, in seinem jetzigen Zustand? Zusätzlich haben wir wenige Werte erhoben, Vitamin D und Omega3.
Dann haben wir, in Einklang mit seinen Interessen, ein Bewegungsprogramm erstellt. Er sollte einmal wöchentlich ca. 30Minuten schwimmen, täglich eine Stunde zügig spazieren gehen, Aufzüge waren verboten, stattdessen nur Treppen benutzen. Zusätzlich, weil er gern optisch athletischer aussehen wollte, hat er sich in einem Fitnessstudio angemeldet und geht seitdem zweimal pro Woche dorthin. That´s it.
Weil, wie zu erwarten, seine Vitamin D und auch Omega3 Werte deutlich zu niedrig waren, nimmt er wenige Nahrungsergänzungsmittel.
Fehlt etwas?
Seine Ernährung. Nun, Pascal wollte sich in seiner Ernährung nicht verändern. Er liebt Kuchen und seine Chips am Abend, was er nicht aufgeben möchte. Ist das gut? Nein, natürlich nicht. Kuchen und auch Chips liefern uns keine Inhaltsstoffe, die wir brauchen, stattdessen fördern sie Entzündungen und oftmals machen sie uns dick und krank. Aber wir haben auch das thematisiert, und Pascal weiß, worauf er achten sollte.
Wie geht es Pascal heute?
Pascal geht es heute wunderbar. Er wiegt 93kg, hat seinen BMI aber deutlich verbessert, weil sich seine Körperzusammensetzung verändert hat. Vor allem aber: Er benötigt keine Medikamente mehr. Er selbst sieht sich aber noch nicht am Ziel, möchte erstmal unter 90kg wiegen, und hat, angespornt von seinen Fortschritten, nun auch seine geliebten Chips zumindest etwas reduziert.
Fazit:
Die Schulmedizin ist wertvoll und wird dringend benötigt. Wir sollten weiter forschen um Menschen in akuten Situationen immer effektiver helfen zu können. Aber sie ist leider auch auf Profit ausgelegt. Hausärzte werden nicht für´s reden bezahlt, also machen sie es auch nicht. Wenn der Hausarzt nur fünf Minuten am Patient vergütet bekommt, wird er keine zehn Minuten behandeln.
Wir können also zum Hausarzt gehen, und werden medikamentös eingestellt.
ODER...
Wir nehmen unsere Gesundheit wieder selbst in die Hand. Das bedeutet natürlich Eigenverantwortung. Hier hilft es, sich von einem Gesundheitscoach, Ernährungsberater oder ganzheitlich denkenden Arzt, beraten zu lassen.
JA, das kostet Geld. Aber wir müssen in diesem Bereich einmal weg von der Vollkasko-Mentalität, hin zur Eigenverantwortung.
Pascal als Beispiel, hat wenige hundert Euro in die Hand genommen und in sich selbst investiert. Nein, das bezahlt nicht die Krankenkasse. Aber dafür benötigt er keine Medikamente mehr, hat bis jetzt 15kg abgenommen, Tendenz weiter fallend und vor allem, er fühlt sich wieder richtig wohl in seiner Haut.
Wenn auch du in dich selbst investieren, deine Gesundheit erhalten, statt Krankheit zu tolerieren möchetst, dann nutze gern das Kontaktformular und lass dich von mir ganz individuell beraten.
Gesundheit kann man lernen...



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